|
|
 |
 |
| Was ist eine Solaranlage?
- vom: 10-25-2002 |
| |
Unter einer Solaranlage versteht man eine technische Einrichtung zur Gewinnung von nutzbarer Energie aus der Sonneneinstrahlung.
Grundsätzlich werden zwei Arten von Solaranlagen unterschieden:
- Thermische Solaranlagen
- Photovoltaische Solaranlagen
Thermische Solaranlagen
Bei der solarthermischen Anlage wird die in der Sonnenstrahlung enthaltene Energie mittels sogenannter Kollektoren in Wärme umgewandelt und in geeigneten Speichern aufbewahrt.
Praktische Anwendungsgebiete für thermische Solaranlagen sind u.a.:
- Brauchwassererwärmung
- Unterstützung traditioneller Heizungsanlagen zur Raumbeheizung
- Erwärmung von Schwimmbadwasser
Der Wirkungsgrad einer solarthermischen Anlage und damit ihre Fähigkeit, neben wirksamem Umweltschutz für eine Amortisation ihrer Investitionskosten zu sorgen, hängt von folgenden Komponenten ab:
- Qualität und Zustand der verwendeten Solarkollektoren
- Ausrichtung der Kollektoren zur Sonneneinstrahlung
- Auslegung des Speichers
- Regeltechnische Einbindung und Optimierung
- fachgerechte Auslegung und Montage
Kritiker der Solartechnik führen an, dass die gemäßigte klimatische Lage Deutschlands mit relativ wenigen Sonnentagen und häufig dichter Bewölkung den Einsatz von Solarenergie unwirtschaftlich macht. Dies ist mittlerweile durch tausende erfolgreich installierte Anlagen widerlegt. Sicher: "Warme" Länder haben hier einen Vorteil, doch auch an "schlechten" Tagen gibt es Sonneneinstrahlung, auch unter einer Wolkendecke (Diffusstrahlung), die sich ausnutzen lässt. Außerdem steigen die Preise für Primärenergie wie Öl und Erdgas ständig an, nicht zuletzt durch politische Steuerungsmaßnahmen wie die Ökosteuer. Je teurer der Preis für Primärenergie, je günstiger fällt der Einsatz der Solarenergie aus. Mit Solartechnik der Firma Geiler setzen Sie also auf den richtigen, umweltfreundlichen, zukunftsgewandten Trend.
Lassen Sie sich von uns ein unverbindliches Angebot erstellen!
Photovoltaische Solaranlagen
Die kleinste Komponente einer photovoltaischen Solaranlage ist die Solarzelle. Sie besteht aus Halbleitermaterial (z.B. Silizium) und produziert bei Bestrahlung durch Sonnenlicht elektrischen Gleichstrom. Mehrere Solarzellen werden zu einem Solarmodul kombiniert. Eine Anlage wiederum kann aus mehreren Solarmodulen bestehen. Soll der elektrische Strom im öffentlichen Versorgungsnetz oder in einem Hausnetz verwendet werden, muss der Gleichstrom zuvor in Wechselstrom umgewandelt werden. Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz sind die Stromversorger verpflichtet, den durch eine private Photovoltaik-Anlage erzeugten Strom abzunehmen und je Kilowattstunde zu vergüten.
Typische Einsatzgebiete für photovoltaische Anlagen sind:
- Kleingeraete wie Uhren, Taschenrechner etc.
- Versorgung von Einrichtungen, die Abseits des öffentlichen Versorgungsnetzes liegen: Autobahn-Notrufsäulen, Wetterstationen, etc.
- Solarkraftwerke
Die Amortisation für photovoltaische Solaranlagen liegt zur Zeit bei ca. 20 Jahren. Jedoch ist bei steigenden Preisen für Primärenergie, politischer Verbesserung der Rahmenbedingungen und sinkenden Preisen für Solarzellen durch Massenproduktion, mit einer deutlichen Verbesserung der Wirtschaftlichkeit zu rechnen.
|
|
Zurück
zur vorherigen Seite oder zum Anfang der
Seite.
|
|
|
| |
|
|